Die Elementarpädagogik unter Beschuss...

Die Anforderungen im elementaren Bildungsbereich steigen, doch die Rahmenbedingungen sind seit Jahrzehnten gleich geblieben oder haben sich teilweise sogar verschlechtert:

Es gibt zu wenig Personal in den Gruppen, es bleibt kaum Zeit für die Kinder und ihre individuellen Bedürfnisse, zusätzlich raubt der steigende bürokratische Aufwand weitere wertvolle Bildungs- und Beziehungszeit.

Bei Krankenständen oder Vertretungen haben viele Einrichtungen keine ausreichenden Personalressourcen.

Es gibt immer mehr …
… 3-jährige Kinder im Kindergarten
… Kinder mit einer anderen Erstsprache und/oder Sprachförderbedarf
… Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder Entwicklungsverzögerungen
… Kinder, die eine sehr lange tägliche Aufenthaltsdauer in den Einrichtungen haben
… familiäre Erziehungsaufgaben, die sich in den Elementarbereich verschieben

Das Gehalt ist zu unattraktiv, Zusatzqualifikationen werden nicht und Vordienstzeiten kaum finanziell anerkannt, oftmals werden nur Teilzeitstellen angeboten, es gibt wenig Aufstiegschancen und nach 10 Dienstjahren verdient man nur etwas mehr als ein/e Berufseinsteiger/in.

Unter diesen Bedingungen kann man den Kindern nicht gerecht werden und den geforderten Bildungsauftrag nicht ausreichend erfüllen!